10 Tage in Japan – meine Tipps für die Vorbereitung

Japan stand schon seit einiger Zeit auf unserer Reise-Wunschliste und seit wir vor etwa einem halben Jahr dann endlich unsere Flüge gebucht haben (wir sind mit der Lufhansa von Düsseldorf nach Tokio geflogen), waren wir voller Vorfreude und haben ganz oft darüber gesprochen, was uns wohl in Japan erwartet.

Bei der Reiseplanung waren wir zwischenzeitlich mal ein bisschen geflasht, weil es einfach so viele interessante Orte gibt und uns die Auswahl, ein Programm für 10 Tage zusammenzustellen, nicht leicht fiel. Tokio sollte aber auf jeden Fall ein Schwerpunkt unserer Reise sein. Wir haben dort die ersten 4 Tage sowie die letzten beiden Tage unserer Reise verbracht. Die Qual der Wahl, welche Orte wir noch besuchen wollen, ist schließlich auf Kyoto und Osaka gefallen.

Kyoto hat uns dabei am besten gefallen, weil die Landschaft und die Leute hier eine besonders entspannende Wirkung auf uns hatten und wir die vielen bunten Eindrücke von Tokyo so gut verdauen konnten. Wir waren überhaupt sehr beeindruckt von der Höflichkeit und Ausgeglichenheit in Japan. Alles geht in einem moderaten Tempo einen sehr geordneten Weg. Ein freundliches Lächeln hilft über Unsicherheiten schnell hinweg, so war jedenfalls unsere Erfahrung! Sicherlich haben wir viele Zwischentöne aufgrund der sprachlichen Barrieren (mit Englisch kamen wir häufig leider nicht weiter, aber irgendwie haben wir uns trotzdem verständigen können) nicht mitbekommen, aber  trotzdem haben wir uns immer willkommen gefühlt.

In Osaka waren wir allerdings nur sehr kurz und haben im Wesentlichen die Burg gesehen und sind von unserem Hotel dorthin spaziert, daher kann ich über die Stadt eigentlich gar nicht viel berichten. Wir hatten dort auf jeden Fall ein sehr schönes und ganz neues Hotel: Androoms Hotel Osaka. Unser Zimmer war minimalistisch japanisch mit zwei großen Betten, das war auf alle Fälle das beste Hotel unserer Reise!

Bereits von hier aus haben wir uns den Japan Rail Pass besorgt, dieser ist nur aus dem Ausland erhältlich und ist in etwa mit einem Interrail Ticket vergleichbar. Man kann fast alle Züge für Fernverbindungen in Japan damit nutzen, auch die meisten Shinkansen Verbindungen und den Narita Express der vom Narita Airport ind die Innenstadt von Tokio fährt. Bei unserer Ankunft in Tokio mussten wir nur noch den Gutschein für den Rail Pass gegen den echten Pass eintauschen und die Reservierungen (kostenlos!) für unser Verbindungen machen und schon könnte es los gehen. Wenn man in Japan reisen will, kann ich den Rail Pass nur empfehlen.

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Zur Reisezeit: natürlich ist ein Besuch zur Kirschblüte (im April) ein besonderes Highlight, aber auch ohne die Kirschblüte ist es sehr faszinierend in Japan. Wir waren in der zweiten Septemberhälfte dort, und es war meist trocken sowie zwischen 26 und 30 Grad warm. Also von den Temperaturen her noch ganz angenehm zum Reisen.

Vorbereitet haben wir uns im Wesentlichen mit 2 Reiseführern:

Der Vis-à-Vis Reiseführer ist sehr klassisch und man kann sich dabei vor allem mit Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten versorgen. Der CITIx60 dagegen enthält vor allem Tipps von Kreativen und ist voller Geheimtipps für coole Ecken.

Um sich generell mit Japan vertraut zu machen, kann ich folgendes Buch empfehlen:

Japan für die Hosentasche

Für die Vorbereitung habe ich auf Pinterest ein paar Tipps gesammelt, ich verlinke euch die Boards mal:

Japan Pinterest Board

Tokyo Pinterest Board

Kyoto Pinterest Board

Wir werden in jedem Fall nochmal nach Japan reisen, denn wir hatten eine sehr schöne Zeit dort!

 

 

 

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