Kyoto – das Highlight unserer Japan-Reise

Unsere Japan-Reise war voller Gegensätze – nach dem knalligen und bunten Tokyo haben wir Kyoto besucht und wären gerne noch länger dort geblieben, denn nach dem hektischen Treiben in der Hauptstadt war Kyoto die perfekte Erholung.  Die Stadt hat „nur“ ca. 1,4 Mio. Einwohner und das Besondere ist, dass hier das traditionelle Japan auf die Moderne trifft. Wir haben uns in Kyoto sofort wohlgefühlt und hätten am liebsten noch ein paar Tage drangehängt. 

Die Orientierung in Kyoto war ziemlich leicht, weil der Stadtkern geometrisch angelegt ist und man sich durch die parallelen Straßen leicht zurechtfinden kann.

Kyoto war die Stadt auf unserer Reise, in der wir am besten gegessen haben und uns am meisten entspannt haben. Wir waren überwiegend zu Fuß unterwegs, nur zu den roten Toren des Fushimi Inari Schreins sind wir mit der Bahn aufgebrochen.

Den Nishiki Food Market haben wir gleich mehrfach besucht, weil man sich hier perfekt durch die japanische Küche futtern kann. Die meisten Sachen werden direkt an den Ständen zubereitet und man kann kleine Portionen probieren.

Nishiki Market
Eingelegtes Gemüse auf dem Nishiki Market

Das Essen in Japan ist ohnehin sensationell. Neben Sushi mag ich vor allem Udon Nudeln und Tempura sowie die süßen Bällchen aus Reismehl und Bohnenmus (Daifuku). In Kyoto haben wir auch den absolut bezauberndsten Abend verbracht, als wir im Misoka-an Kawamichiya im richtigen japanischen Stil gegessen haben. Die Atmosphäre war so ruhig und irgendwie magisch, das kann man gar nicht in Worte fassen.

Abendessen
Zu Gast im Misoka-an Kawamichiya

Den Fushimi Inari Schrein in Kyoto besucht nahezu jeder Tourist. Er sticht farblich aus der grünen und hügeligen Landschaft hervor und wird von tausenden roten Toren umrandet. Es lohnt sich auch einen der kleinen Fußwege auf dem Hang abzugehen, denn dann landet man mitten in einem hohen Bambuswald.

Mir hat dieser Ort besonders gut gefallen, das waren absolutes Highlight unserer Reise.

Übernachtet haben wir im Smile Hotel in Kyoto. Das Hotel war absolut ok und vom Preis her nicht abgehoben. Von dort aus konnten wir zu Fuß wunderbar in alle Richtungen ausschwärmen. Auch der Kaisergarten und die Burg sind nicht weit weg. Von der Burg aus hat man einen sehr schönen Blick:

Kyoto-Burg
Ausblick in die Hügellandschaft um Kyoto

Von unserem Hotel aus sind wir morgens immer in unser Lieblingscafé zum Frühstücken spaziert. Im Terminal Café by Room Lab  gibt es guten Kaffee und eher internationales Frühstück. Von dort aus ist es auch nicht weit zum Nishiki Market.Ein weiteres schönes Café gibt es im Mumokuteki (in der Nähe des Food Markets) einem Concept Store, in dem man eigentlich mal einen ganzen Tag verbringen müsste. Hier gibt es Kleidung, Schuhe, Deko, Beauty, Vintage Mode, Vintage Möbel, Haushaltssachen, das Café, eine geniale Küche (mit riesiger Beton-Arbeitsplatte), in der auch Workshops stattfinden etc. Einfach ein richtig cooler Ort mit jeder Menge Boho-Charme.

Mumokuteki-Kyoto

In Kyoto kann man gemeinsam mit Japanern in die Kultur und Traditionen eintauchen. So bietet z.B. WAK Japan verchiedene Kurse wie Ikebana, Kalligraphie oder gemeinsam japanisch kochen an. Wir haben uns an Origami ausprobiert und hatten einen zweistündigen Kurs in einem traditionell japanischen Haus (der WAK Japan Zentrale). Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Origami-WAK-Japan
Wir haben gemeinsam Kranich & co. gefaltet

Wir haben Kyoto in den 3 Tagen sehr ins Herz geschlossen und wollen nochmal dorthin reisen!

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