Kurztrip nach Basel – ein paar Tipps

Letzte Woche war ich beruflich für ein paar Tage in der Schweiz. Ich habe Basel als meine Ausgangsbasis genommen und bin von dort zu meinen Kunden gependelt. Das doofe an Geschäftsreisen ist ja immer das man meistens keine Zeit hat sich die Städte näher anzuschauen und man nimmt sich dann immer vor nochmal an den schönen Orten Urlaub zu machen, um das Verpasste nachzuholen. In Basel war ich mittlerweile aber schon so oft, dass ich doch den ein oder anderen Tipp habe für die Stadt im Dreiländereck. Zumal ein Freund von uns auch in der Nähe von Basel lebt und wir daher auch schon ein paarmal dort zu Besuch waren.

Diesmal habe ich im Zentrum von Basel übernachtet, direkt am Barfüsserplatz hat vor Kurzem ein Motel One eröffnet. Auch wenn das Motel One eine Kette ist, so bemüht man sich doch bei den neuen Hotels immer um ein individuelles Design für die einzelnen Standorte. In Basel ist die Lobby wirklich ansprechend gestaltet und hat sich auch zu einem Magneten für Nicht-Hotelgäste entwickelt. Auch im Zimmer gibt es durch die Grafik über dem Bett einen Bezug zu Basel (siehe Titelbild). Mir gefällt das Konzept ganz gut, zumindest für Businessreisen finde ich das Motel One überzeugend.

Im Moment ist dank des hohen Kurs des Schweizer Franken für Menschen aus der Eurozone alles relativ teuer und es ist nicht unbedingt einfach einen guten Platz zum Abendessen zu finden, der kein Vermögen kostet.

Das Tibits in Basel

Ich bin diesmal im Tibits eingekehrt. Das ist ein vegetarisch/veganes Restaurant. Ich bin zwar weder Vegetarier noch Veganer, aber dennoch finde ich das Tibits wirklich klasse. Es gibt in der Schweiz mehrere Tibits Restaurants, die alle ein riesiges Buffet mit Speisen aus allen möglichen Ländern anbieten. Man kann sich alles selber zusammenstellen und hat so die Möglichkeit viele verschiedene Gerichte auszuprobieren. Das kommt mir sehr gelegen, denn gerade wenn ich zum ersten Mal in einem Restaurant bin, finde ich es immer schade, dass man sich für ein Gericht entscheiden muss, am liebsten würde ich die Karte hoch und runter probieren;-) Wie ihr seht habe ich meinen Teller ordentlich voll gepackt mit kalten und warmen Gerichten. Das einzige was ich nicht mehr essen muss ist die vegane Currywurst. Dann doch lieber das Original! Das Essen wird übrigens gewogen und man zahlt je nach Gewicht.

meine Auswahl im Tibits

Neben dem Essen fand ich im Tibits die Tapeten besonders cool. Schaut euch das mal an:

Schicke Wände im Tibits Basel

Ein weiterer Restaurant-Tipp ist das Namamen. Es handelt sich ebenfalls um eine Kette, in der es japanische Nudelgerichte (Ramen) gibt. Ich mag Ramen sehr gerne und freue mich schon jetzt darauf, wenn wir nächstes Jahr endlich unsere lang ersehnte Japanreise antreten. Im Namamen ist es sehr puristisch eingerichtet. Und bei den Nudeln kann man beliebig kombinieren. Wahlweise gibt es Ramen, Soba (aus Buchweizen) oder Udon Nudeln. Die Nudeln kann man mit verschiedenen Einlagen bekommen. 

Das Namamen in Basel

Was nie fehlen darf, wenn ich in der Schweiz bin, ist ein kleines Mitbringsel für meinen Mann. Da wir beide verrückt nach Luxemburgerli (das sind die Macarons von Sprüngli) sind, muss ich am Ende meiner Reise immer bei Spüngli einkehren und eine kleine Box für zu Hause kaufen. Ich finde das sind die besten Macarons, weil sie so schön fluffig sind und einfach im Mund schmelzen.

Luxemburgerli von Sprüngli

Nach den kulinarischen Tipps hier noch ein paar Ideen, was man sich in Basel und Umgebung anschauen kann:

1) Fondation Beyeler: ein Museum für moderne Kunst, das in Riehen bei Basel in einem idyllischen Park liegt

2) Fähren: im Sommer unbedingt einmal mit einer der kleinen Fähren über den Rhein schippern. Unterhalb vom Münster fährt zum Beispiel eine und man hat von dort den Blick auf den imposanten Roche Tower (ein zweiter Tower ist bereits in Planung).

3) rund um den Barfüsserplatz in die Gässchen eintauchen. Besonders schön muss das zur Basler Fassnacht sein, die immer ein Woche nach dem Rosenmontag morgens ganz früh beginnt. 

4) Vitra Haus:Kurz hinter der Grenze in Weil am Rhein hat die Design und Möbelfirma Vitra ihren Sitz. Es gibt dort einen großen Campus, an dem verschiedene renommierte Architekten mitgestaltet haben. Für die Bauten werden Architekturführungen angeboten. Das Vitra Haus selbst ist ein riesiger Showroom für die Vitra Produkte. Es gibt immer wieder neue Themen, die in der Ausstellung aufgegriffen werden wie urban jungle oder auch Alice im Wunderland. Es macht Spaß durch das Haus zu flanieren und sich inspirieren zu lassen oder einfach nur ins Grüne hinauszuschauen. Ein toller Ort!

Alice im Wunderland im Vitra Haus
The White Rabbit im Vitra Haus
Das Vitra Haus von Herzog & de Meuron
 

Und zu guter letzt noch ein alternativer Hoteltipp: das Breite Hotel. Nicht ganz so zentral wie das Motel One, aber dafür gut mit dem Auto zu erreichen und mit eigener Tiefgarage. Es ist ein Integrationshotel mit sehr klarem Design. Ich mag es sehr gerne und im Sommer kann man von hier aus ganz gemütlich am Rhein entlang in die Innenstadt laufen.

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