3 Tage Kopenhagen – meine Tipps für die wunderschöne Stadt

Ich bin zum zweiten Mal in Kopenhagen, weshalb ich diesmal einen anderen Schwerpunkt setze und die Hauptsehenswürdigkeiten auslasse. Gerade wohnt meine Cousine hier und ich genieße es mit ihr gemeinsam 3 Tage durch die Stadt zu schlendern. Wir haben wirklich viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt.

Meine Ausgangsbasis ist der Stadtteil Nørrebro, ein lebendiges und junges Viertel. Wenn man am Nørreport aussteigt, kann man einfach die Frederiksborggade entlang gehen, den Kanal überqueren und schon ist man Mitten auf der Nørrebrogade. Wenn man die Nørrebrogade bis fast ans Ende durchgeht, kommt man zum Superkilen Park, der wirklich interessant gestaltet ist:

die Rutsche im Superkilen Park
Superkilen Park
 

Zum Bummeln lädt die Jægersborggade ein. Hier gibt es z.B. einen Laden nur für Kakteen, den Kaktus København, einen Laden wo man wunderbare Lakritz- und Karamellbonbons kaufen kann, Karamellerietoder die Coffee Bar von The Coffee Collective.

eine Riesenauswahl an Kakteen gibt es im Kaktus København

Zum Abendessen waren wir in der Papieroen, einer alten Papierfabrik mit Copenhagen Street Food. Die ganze Halle ist voll mit Street Food Ständen. Ich liebe so was ja, wenn es viele verschiedene Gerichte aus allen möglichen Ländern zur Auswahl gibt. Es gab Essen aus Marokko, Indien, Kolumbien und vieles mehr. Ich habe mich für einen dänischen Hotdog (Pølse) entschieden. Vor der Papierfabrik konnte man dank des relativ warmen Wetters noch lange draußen sitze und mit einem Gin Tonic in der Hand den Sonnenuntergang beobachten, es war einfach wunderbar!

die Papierøn liegt direkt am Hafen

Am 2. Tag haben wir uns die Copenhagen Card gekauft. Damit kann man eine Menge Museen besuchen, den öffentlichen Nahverkehr nutzen und ins Tivoli gehen. Wir sind zunächst zum Hafen in das Aquarium Den Blå Planet gefahren. Das ist ziemlich cool gemacht, es gibt u.a. ein riesiges untertunneltes Becken, in dem man Haie und andere Fische beobachten kann. Außerdem gibt es einen kleinen Regenwald, in dem unter anderem riesige Schmetterlinge herumflattern.

Anschliessend sind wir mit dem Zug in den Norden gefahren und haben das Louisiana Museum besucht. Das war eine ganz tolle Erfahrung, das Museum ist in einer alten Villa mit einem sehr schönen Anbau aus den 60er Jahren untergebracht. Die Daniel Richter Ausstellung hat mich ziemlich beeindruckt. Es waren vor allem großflächige und sehr farbintensive Werke dabei. Auch im Garten gibt es eine Menge zu entdecken, neben Skulpturen steht dort auch eine große Holzpyramide, die man erklimmen kann.

die Terrasse des Louisiana Museums
Wir sind dann zum Abendessen zurück in die Stadt gefahren und anschließend noch ein bisschen im Tivoli rumgelaufen. Das ist ein historischer Vergnügungspark, der abends sehr schön beleuchtet ist.

Da die Copenhagen Card für 24 Stunden gilt, hat es am nächsten Tag sogar noch für einen Besuch im Ordrupgaard Museum gereicht. Wir haben uns die Monet Ausstellung angesehen. Die Bilder von der Waterloo Bridge haben mir dabei besonders gut gefallen, ich mag die unterschiedlichen Lichsituationen, die Monet in dieser Serie eingefangen hat. Neben den Gemälden gab es auch Fotos aus Monets Garten in Giverny und „Monet’s Magical Garden“, eine bunte Welt mit Blumen zum Entdecken der Farben für Kinder.

zaha hadid
Monet Ausstellung im Ordrupgaard Museum

Fast noch mehr hat mich die Architektur des Museumsanbaus von Zaha Hadid beeindruckt. Das moderne Gebäude aus geschmeidigem Beton und Glas schmiegt sich ganz selbstverständlich an die alte Villa an. 

die bunten Sessel setzen schöne Farbakzente

Nun ging es wieder zurück in die City, wo wir zunächst durch die Gothersgade – eine belebte Straße mit vielen Cafés und Boutiquen- geschlendert sind. Besonders gut haben mir der Laden von Stine Goya (Blusen und Kleider), der Mini Pop Style (Kinderbekleidung – für Geschenke), das Superlove und das Café im Atelier September gefallen. Im Atelier September war es zwar etwas speziell, weil das scheinbar gerade ein absoluter Hotspot für IT-Girls ist, aber es war einfach sehr nett und authentisch dort gestaltet und das Avokadobrot war wirklich lecker!

der Innenraum des „Schwarzen Diamanten“ in Kopenhagen

Anschließend ging es weiter in die City zur Königlichen Bibliothek, in die man unbedingt mal reinschauen sollte. Der Anbau wird der „Schwarze Diamant“ genannt. Hier habe ich relativ viele Fotos gemacht, weil man auch einen schönen Blick auf die neue Fußgänger/Radfahrer Brücke gegenüber hat, die Cirkelbroen von Olafur Eliasson.

die Cirkelbroen von Olafur Eliasson

Ich habe mich zurück auf den Weg nach Nørrebro gemacht und vorher noch mein absolutes Highlight, das Designkaufhaus Illums Bolighusbesucht. Hier gibt es auf mehreren Stockwerken skandinavisches und internationales Design für alle Lebensbereiche. Ich war schon hier, als ich zum ersten Mal in Kopenhagen war und trotzdem war ich auch diesmal wieder total beeindruckt. In der Posterecke habe ich ein neues Poster für unser Schlafzimmer von  I Love My Type gefunden😍. 
Abendessen gab es dann im Gefährlich, einem Restaurant in Nørrebro, das später am Abend noch zum Club wird. Hier habe ich ein nettes dänisches Wort für Frenchpress Coffee gelernt: Stempelkaffe 😉

kopenhagen restaurant nørrebro
das restaurant „Gefährlich“


Es waren wirklich 3 ganz fantastische Tage in Kopenhagen und ich werde sicher wiederkommen! Meine Tipps habe ich noch mal für euch zusammengefasst:

Museen:

Einkaufen:

Essen und Trinken:

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