Tagesausflug nach Bad Gastein – Österreich 

In den letzten Monaten bin ich in Zeitschriften mehrfach auf Bad Gastein gestoßen und kürzlich hat das Monocle Magazin eine Empfehlung für den Ort ausgesprochen. Als Beschreibung für Bad Gastein fielen Worte wie „das Berlin der Alpen“. Da Bad Gastein nicht weit weg von unserem Urlaubsort weg ist, machten wir uns auf den Weg dorthin.

Es war alles ganz anders als ich es mir vorgestellt habe, aber verzaubert von dem Ort bin ich trotzdem. Zunächst ist die Lage des Ortes einfach einzigartig. Die Stadt wurde um einen gigantischen Wasserfall herum gebaut, in der Mitte befindet sich eine Schlucht. Über den Wasserfall kann man sich an einem Drahtseil abseilen mit Flying Waters. Das Vergnügen dauert zwar nur eine gut Minute, aber man bekommt wirklich einen tollen Blick auf den Wasserfall.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts muss Bad Gastein ein echter hot spot gewesen sein, die zahlreichen wunderschönen Belle Époque Gebäude erinnern an diese Zeit. 

wunderschöne Gebäude in Bad Gastein wie das Grand Hotel del Europe

Genau im Zentrum steht ein altes Hotel mit wunderschöner Fassade. Das Haus verfällt aber leider wie viele andere Gebäude im Ort. Hier ist laut Medienberichten ein Großinvestor eingestiegen, der die Gebäude derzeit verfallen lässt. Genauso wie das Kongresszentrum aus den 70er Jahren, dass baulich komplett anders aussieht, aber sicherlich mit den großen Fensterfronten ein wirklich fantastischer Ort werden könnte. Doch im Moment wirkt das Zentrum wie eine Geisterstadt. Einige Gebäude stehen zum Verkauf oder Läden kurz vor der Geschäftsaufgabe. Dennoch wird der Ort in der Presse gehypt so auch in der Welt.

death of the belle époque

Eine ganze Reihe von Menschen glaubt an diesen Ort und investiert auch in die Hotellerie. So z.B. der Besitzer des Hotel Miramonte, welches wir uns angschaut haben. Der Style des Hotels vereint den Charme der 60er mit heute auf eine sehr gelungene Weise. Ein wirklich schöner Ort, an dem man sicher gut entspannen kann. Wir werden nochmal hierher kommen und hoffen, dass beim nächsten Mal auch mehr los ist, denn wir waren die einzigen Gäste zum Kaffeetrinken.

die Lobby im Hotel Miramonte
das Restaurant im Hotel Miramonte
Auf der anderen Seite des Wasserfalls gibt es das Hotel Regina, was laut Website ebenso ansprechend aussieht. Hier schauen wir uns bei unserem nächsten Besuch um.

Wir kommen auf jeden Fall nochmal hierher, denn wir wollen wissen, was mit der Stadt passiert und ob sie es schaffen wird ihrem Ruf gerecht zu werden! Bis zum nächsten Besuch genießen wir das Video von Friedrich Liechtenstein.

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