3 Tage im Salzburger Land, Zell am See (AT)

In Zell am See sind wir in regelmäßigen Abständen, weil mein Mann hier ein paar Jahre lang gelebt hat und die Gegend für ihn ein Stück Heimat ist. 


Der Steinerwirt ist dabei immer unser Lieblingshotel. Das Hotel/Gasthaus ist seit Jahrhunderten im Familienbesitz und auf der einen Seite ein Traditionshaus mit guter alpenländischer Küche und auf der anderen Seite ein charmantes Boutique Hotel mit Think Tank, Bibliothek und wechselnden Ausstellungen.

Genau dieser Gegensatz macht das Hotel auch so spannend!

Zimmer im Steinerwirt Zell am See

Diesmal hatten wir ein schönes großes Zimmer mit zusätzlicher Couch und Chaiselongue (#111). Die Möblierung ist ein Mix aus alten Dingen und neueren Holzmöbeln oder ausgewählten Designstücken. Überall liegt etwas zu Lesen herum und im 1. Stock gibt es auf dem Flur eine sehr gemütliche Bibliothek.

Das Restaurant ist bodenständig, wir waren mehrere Male zum Abendessen im Haus und haben jedesmal sehr gut gegessen. Ein Muß sind die Pinzgauer Kasnocken, das sind Käsespätzle mit einem würzigen Käse aus der Region. YUMMY!

Für Anfang September war es diesmal super sonnig und wir konnten auch die Dachterrasse nutzen, um Sonne zu tanken. 

die Dachterrasse vom Steinerwirt

Direkt gegenüber (aus unserem Fenster konnten wir sogar rüber schauen) ist das Ginhouse. Hier sind wir ein paarmal auf einen Absacker eingekehrt und hatten zwischen 586 Ginsorten und 32 Tonics die Qual der Wahl. Ich habe für mich das Tonic Water von Lobsters entdeckt. Das ist viel weniger süß als andere Tonics, basiert auf Äpfeln und kommt aus Salzburg. Hannes, der Chef des Hauses, erzählt mit Leidenschaft von den verschiedenen Drinks und Kombinationen und sein Team hilft gerne bei der Auswahl und bereitet im Nu die Drinks zu.

lobsters tonic
Gin Tonic im Gin House Zell am See

Zell am See bietet viele attraktive Ausflugsziele in der Nähe und vor Ort. Mit der Sommerkarte der Region kann man kostenlos zur Schmittenhöhe fahren oder mit dem Boot über den See schippern. Die Seerunde hat gute 11 km und ist bequem zu Fuß zu schaffen.

Wir haben einen wunderschönen Ausflug über die Hochalpenstraße Großglockner gemacht. Das Wetter war fantastisch und die Berge einfach umwerfend. Man wird ganz demütig und ruhig bei dem überwältigenden Anblick!

der beeindruckende Blick auf der Hochalpenstraße Großglockner
Restauranttipp:

Wir waren fasziniert von der Speisenmeisterei am Seeufer. Das Restaurant bietet Überraschungsmenüs, bei denen man die Hauptkomponente (Fisch, Wild, Rind etc.) zwar auswählt, aber die Details werden vorab nicht verraten. Das Essen war wirklich sensationell gut, genauso wie der Service. Auch optisch waren die einzelnen Gerichte sehr schön präsentiert. Einige Speisen waren asiatisch angehaucht, so hatte z.B. der Salat eine feine Sojanote. Besonders cool fand ich den Zwischengang, hier gab es Hirschkalb mit Rotkohl, gebratenem Pfirsich, etwas Crumble und Soße. Alles hat sehr gut zusammengepasst und war einfach ein Genuss. Ich liebe Restaurants, bei denen alle mit Herzblut dabei sind und Freude an ihrer Arbeit ausstrahlen! 

Hinzu kommt, dass der Preis total fair war und die Einrichtung einfach sehr ansprechend ist. Hier gibt es sogar Kochkurse, vielleicht lässt sich das in unseren nächsten Besuch in Zell am See integrieren!

Speisenmeisterei in Zell am See
die beleuchteten Flaschen in der Speisenmeisterei

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