Die Sommerparty – Tofu im Schlafrock?

Jetzt wohnen wir seit über zwei Jahren in dieser schönen Wohnung mit Dachterrasse und trotzdem haben wir es noch nicht geschafft, mal eine richtige Sommerparty zu machen, dachten wir uns. Und schwups, war das ganze auch schon in die Tat umgesetzt und das Motto stand fest:

Gin Tonic, Essen & Bier

Gestern war dann der große Tag, zu dem wir ein paar Freunde eingeladen haben. 

Gemäß Motto gab es natürlich Gin Tonic;-) und zum Verfeinern des Longdrinks haben wir gefrorene Kirschen ins Glas gegeben. 

Da ich in Maastricht gerade einen Limonadenspender erstanden habe, war es klar, dass es auch hausgemachte Limonade gibt. Einen zweiten Spender habe ich mir für das Wasser (mit Limetten und Zitronen) ausgeliehen. 

Wir haben uns für Minze-Gurken-Limonade entschieden. Weil wir nicht so viel Zeit hatten für die Vorbereitung, haben wir den Sirup nicht gekocht, sondern einfach die Gurken, die Minze, Zitronensaft und Zucker im Mixer ordentlich klein gemacht. Der Nachteil ist, dass der Sirup nicht haltbar ist, sondern innerhalb von 2 Tagen verbraucht werden muss. Mit Mineralwasser und Eis aufgießen und schon hat man ein erfrischendes Getränk.

Auswahl für die Sommerparty, limonade,  gin tonic, salat
unser Buffet für die Sommerparty
Als kleinen Snack gab es den Kindergeburtstagsklassiker „Würstchen im Schlafrock“ (gibt es auf Kindergeburtstagen jetzt eigentlich „Tofu im Schlafrock“???). Wir haben dazu den Blätterteig mit hausgemachtem Pesto bestrichen und die Würstchen damit umwickelt. Geht schnell und schmeckt immer. Für die Vegetarier gab’s eine Variante mit Ziegenkäse und Zucchini.

Mein Mann hat Tandoori Chicken gezaubert. Das kann man gut vorbereiten, weil das Hühnchen am Vortag in Joghurt und Gewürze eingelegt wird und dann nur noch in den Backofen kommt. 

Dazu gab es Backkartoffeln: Kartoffeln klein schneiden und mit Öl, Salz und Pfeffer vermischen. Etwa 30 Minuten bei 200 Grad in den Ofen geben.

Da ich von meiner Mutter noch frische Zucchini aus dem Garten bekommen habe, habe ich damit noch eine Zucchini-Quiche gemacht:

Einen Mürbeteig aus 225g Mehl, 110g Butter, 1 TL Salz und 5 EL kaltem Wasser zubereiten und mind. 30 Minuten kalt stellen. Anschließend in einer großen Quicheform ausrollen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. 25 Minuten bei 180 Grad backen.

1 Sahne, 3 Eier, Salz, Pfeffer und frischer Thymian verquirlen.

Die Zucchini in Stücken auf dem Teig verteilen und die Sahnemischung darüber gießen. Anschließend nochmal etwa 25 Minuten in den Ofen und zum Servieren mit Thymianzweigen dekorieren.

Die Salate waren simpel:

– Eichblattsalat mit Paprika, Ziegenkäse und Essig-Öl-Dressing (ich nehme für Salat meistens das Lemon Oil von Nicolas Vahé aus dem Wohngut)

– Romanasalat mit Trockenfrüchten (Cranberries und Aprikosen) und Schmanddressing

– Gurkensalat 

Außerdem gab es selbst gebackenes Baguette. Dafür muss man etwas Zeit einplanen, weil der Teig etwa 8 Stunden gehen muss, kann man z.B. auch gut über Nacht gehen lassen. Das Rezept gibt es hier demnächst mal online.

hausgebackenes  baguette
das selbergemachte Bagutte
Die Schokotarte durfte natürlich auch nicht fehlen.

Für die Deko habe ich die Einwegteller aus Zuckerrohr mit Sprüchen rund um Essen und Trinken verschönert und ansonsten einfach viele Teelichter aufgestellt.

einweggeschirr aus zuckerrohr
die Einwegteller aus Zuckerrohr habe ich etwas verschönert
Es war ein sehr schöner Abend 🙂

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