Sandwich Sunday: Der Flaneur – mit Kürbis, Cranberries und Pinienkernen

Wir rufen den Sandwich Sunday aus und freuen uns auf ein schnell und einfach zubereitetes Abendessen, bei dem man die Reste der Wochenendeinkäufe wunderbar verarbeiten kann.

Den Anfang macht „Der Flaneur“, ein (vegetarischer) Toast mit Kürbis und einem fruchtigen Frischkäse. Die Pinienkerne sorgen für das nussige Aroma. 

Ihr braucht folgende Zutaten für 2 große Toasts:

  • 4 Scheiben Toast (am besten Kastenweißbrot vom Bäcker)
  • 1 kleinen Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Majoran
  • 1 Packung Frischkäse
  • 1 Handvoll Cranberries
  • 1-2 EL Waldhonig
  • 1 EL Pinienkerne –> rösten

Den Kürbis aushöhlen, in dünne Scheiben schneiden und bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 8-10 Minuten Grillen, bis er etwas weich wird.

Wenn der Kürbis aus dem Ofen kommt, mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Majoran marinieren.

Den Frischkäse mit den Cranberries, dem Honig, Salz, Pfeffer und den Pinienkernen cremig rühren.

Den Frischkäse kann man gut als Beilage zum Toast essen

Einen Toast ganz dünn mit dem Frischkäse bestreichen, mit Kürbisscheiben und einem weiteren Toast belegen. Den Toast in einem Kontaktgrill knusprig backen und den restlichen Frischkäse beiseite stellen.

Den fertigen Toast in zwei Hälften schneiden, etwas öffnen und den Frischkäse hinein geben.

Lasst es euch schmecken!

Den Frischkäse kann man gut als Beilage zum Toast essen

Avocadokuchen nach Hemsley & Hemsley

Neulich bin ich auf einem Geburtstag auf dieses (vegane) Rezept für Avocadokuchen gestoßen. Dank der giftgrünen Farbe fällt einem der Kuchen auf jedem Buffet sofort ins Auge. Die Kombination aus kernigem Boden und super fluffiger Creme ist ein Gedicht. Der Kuchen macht definitiv süchtig! 

Das Rezept ist von Hemsley & Hemsley, zwei Schwestern, die kreative Rezepte für einen gesunden Lebensstil in verschiedenen Büchern und auf ihrer Website veröffentlichen. Das Rezept für den Avocadokuchen kommt aus dem Buch Natürlich gut essen.

Der Kuchen wird nicht gebacken und muss über Nacht kühlen. Die Zubereitung geht sehr schnell:

Boden für eine 26cm Springform (im Buch werden 20cm angegeben, ich habe aber eine größere Form genommen):

  • 125g Pekanüsse
  • 45g Kokosraspel –> Nüsse und Kokos vorab bei ca. 150 Grad für 7 Minuten im Backofen rösten 
  • 70g Kakao
  • 185g entsteinte Datteln
  • 3EL Kokosöl

Alle Zutaten im Mixer zu einer krümeligen Masse verarbeiten und diese in die Springform geben. Die Masse mit einem Glas gleichmäßig fest drücken und anschließend in den Kühlschrank stellen.

Creme:

  • 560g Avocadofleisch (ca. 5-6 Avocados)
  • 200ml Limettensaft
  • 1 TL Limettenschale
  • 190g flüssiger Honig oder Agavendicksaft
  • 175 ml Kokosöl

Alle Zutaten im Mixer verrühren und die Masse auf den gekühlten Boden geben, glatt streichen und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

Ein paar Ideen: wie man den Kuchen mit wenigen Komponenten verändern kann. Die Dattel/Nuss Kombination kann man durch Kekse austauschen (z.B. Haferkekse), man könnte aber auch einen crunchy cornflake Boden machen. 

Lasst es euch schmecken!

Avocadokuchen nach Hemsley & Hemsley

Pimp it! – Hübsche deine lightbox mit Lettering auf

Manchmal kann man mit einem kleinen Trick etwas Individuelles aus einem Massenprodukt machen. Vielleicht kennt ihr auch die lightbox von A Little Lovely Company oder anderen Herstellern und freut euch selber daran die Buchstaben auszutauschen und neue Sprüche zu beleuchten. 

Aber manchmal werden schöne Dinge eben zu Massenware und man begegnet ihnen an jeder Ecke. So geht es mir gerade mit der lightbox. Aber weil ich sie trotzdem einfach gern mag, weil man immer wieder ein neues Motto ausrufen kann (z.B. auf dem Esstisch, wenn man Gäste hat oder je nach Jahreszeit…), habe ich meine lightbox gepimpt. Es ist sehr simpel, man braucht dazu nur eine durchsichtige Folie und einen Brushpen.


Ich habe im Schreibwarenladen eine Folie gekauft (gab es früher für Overhead Projektoren- falls das noch jemand kennt), zwei Streifen zurecht geschnitten und mit einem Brushpen (ich habe den Metallic Brushpen von Papermania verwendet – gibt es zum Beispiel HIER) beschrieben. Das tolle ist, dass jetzt auch viel mehr Platz auf der lightbox ist für Text, denn ihr könnt die Buchstabengröße nun selbst variieren. 

Ich bin begeistert und werde mich jetzt noch ein bisschen mit weiteren Worten austoben.

Spinatknödel à la Rubi

Nach einem langen Tag auf der Autobahn bin ich eben nach Hause gekommen und alles war wieder gut, denn mein Mann hat zum Abendessen Spinatknödel gemacht. Dazu unser knisternder Kamin und die gemütliche Stimmung ist perfekt. Die Knödel waren mit Bergkäse gefüllt. Wenn man sie anschneidet, sieht das einfach so schön aus und es schmeckt auch so!

Marios Rezept will ich euch nicht vorenthalten, zumal es gerade perfekt zur Gemüse-Expedition von Tastesheriff passt:

– 5 Semmeln –> in Würfel schneiden

– 1/8 l Milch 

– 1 Ei –> versprudeln

– ca. 400g Blattspinat klein hacken (wenn ihr Tiefkühlspinat nehmt, drückt ihn gut vorher aus, damit er nicht wässrig ist)

– etwas Mehl und Salz + Pfeffer

Aus den Zutaten einen Knödelteig machen. 

Ihr könnt die Knödel dann entweder direkt formen oder ihr füllt sie noch mit Bergkäse.

Dafür den Bergkäse in kleine Würfel schneiden und mit dem Knödelteig ummanteln.

Knödel in kochendes Salzwasser geben, kurz aufkochen und etwa 20 Minuten darin ziehen lassen.

Nach Geschmack mit gebräunter Butter servieren und fertig ist das Hüttenfeeling!

Top 3 Tipps für Koblenz

Koblenz ist eine kleine schnuckelige Stadt am Rhein, am „Deutschen Eck“, wo die Mosel in den Rhein fließt. Es gibt viel Kopfsteinpflaster und jede Menge Burgen rundherum. Ich will mir dort in der Nähe als nächstes undbedingt mal die Burg Eltz (zwischen Koblenz und Trier) ansehen.

Die Fußgängerzone lädt zum Bummeln ein und wenn es sonnig ist, dann funkelt es hier irgendwie ganz besonders. Ich mag es kleinere Städte zu erkunden, auch wenn das Angebot kleiner ist als in den Metropolen, so gibt es doch meistens ein paar Nischen, die es lohnt aufzuspüren.

In Koblenz habe ich folgende Lieblingslocations entdeckt:

1) Pfeffersack & Söhne: Die Gewürze kenne ich schon länger und die Zimtblüten sowie verschiedene Pfeffersorten werden bei uns oft zum Kochen eingesetzt. Im Kontor an der Liebfrauenkirche werden die Gewürze (in den schönen schlichten Tongefäßen mit Korkdeckel) gut in Szene gesetzt. Der Laden bietet aber auch Delikatessen und ausgewählte Küchenutensilien von sorgfältig ausgewählten Heratellern an. Die Auswahl ist toll und besonders habe ich mich über die schönen Plakate im Letter-Style gefreut!

2) About a look: Ein entzückender kleiner Laden mit schlichter Mode von guter Qualität für ladies. Mode von Set, Anine Bing, Samsøe & Samsøe u.a. Schlicht und ansprechend präsentiert. Hier finde ich immer was. Vor allem die Sweater sind sehr schön.

Das Schaufenster von About a look in Koblenz

3) Essgeschäft: Wenn man sich nach dem Fußmarsch zum Rhein und durch die Altstadt etwas verwöhnen lassen will, sollte man im Essgeschäft einkehren (direkt neben dem About a look!). Es gibt Paninis, kleine wechselnde Mittagssuppen und Kuchen. Ich hatte ein sehr leckeres Nusstörtchen! Im ersten Stock kann man gemütlich sitzen, während man unten besser aus dem Fenster schauen kann. Einziger Wermutstropfen: es gibt Selbstbedienung.

Das Nusstörtchen war ein Knaller!

Fazit: Koblenz lohnt sich und am besten einfach ein bisschen durch die Gassen treiben lassen. Zahlreiche Tipps für Sehenswürdigkeiten gibt es hier. Ich will beim nächsten Mal unbedingt ins Ludwigmuseum, da gibt es zeitgenössische Kunst.

Wohnen & Dekorieren: Teil I – Licht *

Zum Jahresanfang macht sich eine Begeisterung fürs Ausmisten, Umgestalten und Verändern breit. So ist zumindest mein Eindruck, wenn ich mich mit Freunden und Bekannten unterhalte oder Blogs lese. Viele starten neu durch und widmen auch einer Neugestaltung der eigenen 4 Wände Ihre Aufmerksamkeit. Vielleicht seid ihr selber im gestalterischen Fieber und euch interessiert deshalb die kleine Serie zum Thema Wohnen/Einrichten auf dem Blog. Ich habe mir gemeinsam mit meiner Freundin Ela (sie betreibt den wunderschönen Laden Das Wohngut) 5 Themen ausgesucht, die in den nächsten Wochen hier vorgestellt werden: Licht, Textil, Farbe, Dekoration und Blumen. Unsere Tipps sind nicht als eine strenge Anleitung zu verstehen, sondern dienen nur dazu verschiedene Varianten zu beschreiben und euch auf eigene Ideen zu bringen. Alles soll sich darum drehen, wie man sein Zuhause zu einem gemütlichen und stimmungsvollen Ort gestalten kann.
Ich bin sehr happy, dass Ela mich für dieses Thema unterstützt, denn ich habe zwar eine genaue Meinung darüber was ich selber gerne zu Hause mag, aber mir fehlt ein professioneller Blick auf das Thema und ein profundes Wissen dazu. Ein paar Eindrücke von den letzten Fachmessen und den aktuellen Trends werden auch nicht fehlen, aber am wichtigstem ist es doch, dass man selber mag, wie man wohnt! 

Besonders freue ich mich auch auf Anregungen und Ideen von euch und ich hoffe, dass ihr die Kommentarfunktion dafür ausgiebig nutzt;-)

So, nun geht’s los mit Teil 1: LICHT. Unser Schwerpunkt ist das stimmungsvolle Licht, mit dem ihr zu Hause eine gemütliche – oder wie die Dänen und Norweger sagen, eine „hyggelige“ – Atmosphäre schaffen könnt. 
Kerzen sind das A und O für ein heimeliges Zuhause. Es gibt sie nicht nur in vielen verschiedenen Farben sondern auch in vielen Formen und Varianten. Wir haben uns ein paar Beispiele überlegt, die verdeutlichen, wie man durch eine geschickte Gruppierung von Kerzen Atmosphäre gestalten kann. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, aber es geht hier wirklich nur darum ein paar Ideenanstöße zu liefern!

Blockkerzen

Blockkerzen sehen in Gruppen schön aus. Dabei sollten sie möglichst in der gleichen Farbe aber in unterschiedlichen Höhen gruppiert werden. Sie machen sich besonders gut an einem großen Esstisch und können schön mit einer Vase, Ästen oder etwas Blühendem kombiniert werden. In unserem Beispiel haben wir Eukalyptus dazu gepackt. Die Kerzen sind von LUX living emotions, sie werden aus einem sehr hochwertigen Kunststoff produziert und sehen aus als wären sie aus Wachs, dabei wird lediglich ein Teelicht hinein gestellt. Dadurch hat man eine absolut tropffreie Alternative zu normalen Blockkerzen.

Blockkerzen mit Eukalyptus


Stabkerzen 

Die dünnen Stabkerzen sind eleganter und sehen edel aus in metallenen Leuchtern, die wir in dem Bild unten in verschiedenen Höhen ausgewählt haben. Die Kerzen eignen sich gut für einen Dinner Table aber auch für Simse, Fensterbänke etc. Im Moment sind Messingleuchter (z.B. von Stelton oder Broste) gerade sehr angesagt.

Kerzenhalter aus Messing sorgen durch die Reflektionen des Lichts für besondere Akzente

Teelichtgläser

Auch hier kann man sehr gut Gruppen bilden, in dem man z.B. Gläser mit unterschiedlicher Struktur oder Größe zusammen stellt. In Foto unterhaben wir unterschiedlich große Würfel (von PTMD) miteinander kombiniert. Die strengen Formen kann man prima durch Sukkulenten oder wie im Beispiel mit Eukalyptus auflösen. 

Gruppe von Teelichtern

Das wichtigste bei allen gestalterischen Maßnahmen ist meiner Meinung aber: bleibt euch selbst und eurem Stil treu!

In diesem Sinne wünschen wir euch eine hyggelige Zeit!


* Dies ist keine Werbung! Ich habe nur Dinge ausgewählt, die mir persönlich gefallen!

24 Stunden in Münster und eine Nacht im Hotel Mauritzhof

Wir haben uns eine klitzekleine Auszeit in Münster gegönnt, weil ich dort am Tag vorher einen Termin hatte. Endlich konnte ich mir mal die Stadt mit den schönen Häusern, dem Kopfsteinpflaster und den zahlreichen Fahrrädern näher anschauen.

Ich muss sagen es hat sich gelohnt, Münster ist wunderschön und man kann sich hier sehr gut durch die Straßen treiben lassen.

Aber der Reihe nach: wir haben ein sehr cooles Hotel gefunden, das erst im letzten Jahr komplett saniert wurde: Das Hotel Mauritzhof. Ich finde es ist perfekt, mir gefällt der Stil, die Möbel, die Farben, einfach das gesamte Design. In den Zimmern wird viel mit grau und schwarz gearbeitet, viele der Möbel oder Leuchten kommen von skandinavischen Designern. Es wirkt dadurch erlesen, aber trotzdem gemütlich. Manchmal sind es ja kleine Details, die alles abrunden. So hat mich der Eukalyptus im Zimmer gleich sehr gefreut oder die schöne Wasserflasche mit Kork, die ebenfalls im Zimmer bereit stand.

Bar und Lobby im Mauritzhof
Lobby im Mauritzhof
 

Kaminfeuer in der Lobby

Das schwarze Bad im Mauritzhof
Das gemütliche Bett im Mauritzhof

Auch die Lage am Rande der Innenstadt ist gut, man kann alles zu Fuß machen und ist gleich auf dem Prinzipalmarkt oder in der Bogenstraße. Im Erdgeschoss gibt es eine kleine Bibliothek, in der man in Bildbänden stöbern kann. Wir haben nur einen kurzen Blick hinein geworfen, denn leideR hatten wir ja nur gut 24 Stunden Zeit für Münster.

Hier gibt’s gutes Frühstück

Gefrühstückt haben wir nicht im Hotel, weil wir uns schon etwas anderes ausgesucht hatten. In ca. 15-20 Minuten kommt man zu Fuß ins Le petit rêve, einem kleinen französischen Café, in dem es hausgemachte Brioche und eine unglaublich köstliche Salzkaramellbutter gibt. 

Der Kaffee kommt von der Roestbar, einer lokalen Kaffeerösterei, die selber 5 Cafés betreibt. Die Filiale am Theater kann ich wärmstens empfehlen, sie ist in einem kleinen Häuschen untergebracht und ich liebe die Wandfarbe dort:

Röstbar Filiale am Theater
Im Sommer ist der Aasee in Münster sicher sehr schön. Wir haben ihn diesmal nicht näher angesehen, weil es furchtbar kalt war und wir nach der Stadterkundung keine Lust auf noch mehr auf Schnee und Kälte hatten.

Für ein zünftiges Abendessen in Münster empfehle ich den Großen Kiepenkerl. Das Restaurant hat viele regionale Lieferanten und zählt zur Slow Food Bewegung. Das Ambiente ist urig/nordisch.

Hering im Großen Kiepenkerl in Münster

Das Essen war ausgezeichnet und auch der Service war sehr schnell und sympathisch! Hier würde ich jederzeit wieder einkehren.

Beim nächsten mal möchte ich unbedingt mal in die Pension Schmidt. Das ist sehr nahe am Hotel und sah nach einem gemütlichen Café aus.
Habt ihr noch andere Tipps für Münster? Ich freue mich über weitere Anregungen! 


Der Scandi Club in Bayreuth – ein Traum!

Auf der Suche nach einem Platz zum Mittagessen bin ich in Bayreuth über den Scandi Club gestolpert. Es ist ein heller und freundlicher Concept Store mit dem Schwerpunkt auf Mode, Accessoires und Delikatessen aus Skandinavien. Ich war sofort begeistert von dem traumhaften Sortiment, das neben der Damenkollektion auch Mode für Kinder und Herren beinhaltet

Einige der Marken wie Filippa K, meraki oder Kaffe kannte ich schon, aber es waren auch viele neue Entdeckungen für mich dabei. 

Besonders toll finde ich die Taschen von Royal Republic und die Tücher von mybm.

Dezente Farben machen das geschmackvolle Interieur aus

Ich habe ein sehr schönes Kleid von Just Female gefunden, das man sowohl super im Business Look als auch ganz leger stylen kann. 

Mein neues Kleid

Im Laden gibt es auch ein kleines Café, in dem man sich verwöhnen lassen kann. Bei den Delikatessen gibt es neben Nicolas Vahé z.B. auch Schokolade aus Dänemark.

Ich muss hier unbedingt wieder vorbeischauen, die Sachen sind einfach genau mein Geschmack und das Team dort war super nett. Es ist doch toll, wenn es einen netten Service im Laden gibt und man gut beraten wird. Das ziehe ich definitiv jedem online Händler vor! Bis bald in Bayreuth.

Herrenabteilung im oberen Stockwerk

Grüner Smoothie mit Wirsing (ja, Wirsing!)

Also diesmal war die Gemüseexpedition von Tastesheriff eine richtige Herausforderung, denn das Thema ist Wirsing. Ja, genau das Kohlgemüse, bei dem sich mir schon halb der Magen umdreht, wenn ich daran denke. Nur noch getoppt durch den Geruch von Rosenkohl. Aber ich arbeite an mir und bin dankbar für die Aufgabe, denn sie hat bewirkt, dass ich dem Wirsing doch noch etwas abgewinnen kann. Challenge accepted!

Weil ich den Geruch von vielen Kohlsorten in gekochtem Zustand wirklich nicht leiden kann, habe ich den Wirsing roh verarbeitet und einen Smoothie daraus gemacht. Der Wirsing gibt dem Smoothie eine angenehme Schärfe und ich muss sagen, es schmeckt mir!

Das braucht ihr für den Wundertrank, der sich sehr gut zum Frühstück eignet:

– 2 große Blätter Wirsing

– 1 Orange

– 1 kleine Banane 

– Kokosmilch zum Trinken

– optional noch einen halben Apfel oder eine halbe Birne

Die Banane und die Orange schälen und alle Zutaten etwas zerkleinern. Gemeinsam mit der Kokosmilch in den Hochleistungsmixer geben und  ca. 90 Sekunden mixen. Die Menge der Kokosmilch so wählen, dass es schön „smooth“ und nicht zu dünn wird.

Und das war’s auch schon, fertig ist der Fühstücksdrink, der einen optimal in den Tag starten lässt. Wirsing ist also doch nicht so schlimm wie gedacht;-)

Wirsing Smoothie mit Orange und Banane

Rosenrot – ein besonderer Vintage Laden in Stuttgart

Im Stuttgarter Westen befindet sich der wunderschöne Vintage Laden Rosenrot. In einem denkmalgeschützten Haus (Vogelsangstr. 16b) kann man in dem liebevoll gestalteten Laden nach Second Hand Designermode für Damen stöbern. Der Laden war früher eine Metzgerei und die alten Fließen sorgen jetzt für ein stilvolles Art Déco Feeling.

Man merkt gleich, dass hier viel Herzblut drinsteckt, die Kleiderauswahl ist fantastisch und alles wird wunderschön präsentiert. Man kann es sich zudem im Laden auf verschiedenen Sesseln und Sofas gemütlich machen, um in aller Ruhe auszuwählen. Es macht besonders viel Spaß mit ein paar Mädels vorbeizukommen und Dinge anzuprobieren und sich gemeinsam zu beraten. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug!

Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine lange Tafel, die man auch für Events nutzen kann. Darüber habe ich selbst den Laden auch kennengelernt. 

Die lange Tafel ist ideal für Networking Events oder Workshops

Toll finde ich auch den Charity Sale, den die Besitzerin mit nicht regulär verkauften Waren macht. Der Erlös kommt einem Kinderhospiz zu Gute und es gibt jedesmal einen regelrechten Run auf den Sale.

Schaut vorbei (Donnerstag, Freitag oder Samstag) und genießt es!

Ich liebe Flamingos!